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Veranstaltungen

Derzeit sind keine Veranstaltungen geplant.

Veranstaltungen für Ärzte

21.04.2012 6. Schwarzacher Frühjahrssymposium (09:15 - 14:30)
10.10.2012 5. Kinderorthopädisches Kolloquium

Fort und Weiterbildungen

05.03.2012 Antibiotikaresistente Keime im Krankenhaus
26.03.2012 Die aseptische Hüftkopfnekrose im Erwachsenenalter
07.05.2012 Das Femoro-Acetabuläre Impingement

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OFS > Fachabteilungen > Abteilung Endoprothetik, Kinder- und Rheumaorthopädie > Gelenkerhaltende Operationen

Gelenkerhaltende Operationen

Gerade im Zeitalter der modernen Endoprothetik mit ihren scheinbar grenzenlosen Möglichkeiten kommt den gelenkerhaltenden Operationen eine besondere Bedeutung zu: Der Rat zur Endoprothese mit schneller Schmerzbefreiung ist für viele Patienten aber auch Operateure verlockender als die Empfehlung zur Gelenkkorrektur mit langwieriger Nachbehandlung. Aber der wesentliche Vorteil ist, dass die Patienten ihr „eigenes“ Gelenk behalten und sich nicht die Nachteile und Komplikationsmöglichkeiten einer Endoprothese erkaufen. Diesen individuellen Behandlungsweg möchten wir in einem vertrauensvollen gemeinsamen Gespräch aufzeigen.

Die so genannten gelenkerhaltenden Operationen und Extremitätenrekonstruktionen kommen an unserer Klinik zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen zur Beseitigung von angeborenen oder erworbenen Fehlstellungen an Knochen und Gelenken, bzw. Verkürzungen an Arm oder Bein. Damit werden die Belastungsachsen vor allem an den großen Gelenken geändert, so dass eine normale Gelenkstellung und physiologische Gelenkbelastung erreicht wird. Wir können somit ein korrektes Wachstum und regelrechte Gelenkentwicklung erreichen und verhindern eine frühzeitige Arthrose im jungen Erwachsenenalter auf Grund einer Gelenkfehlbelastung.

Ist es jedoch beim Erwachsenen bereits zu einer beginnenden Arthrose (Gelenkverschleiß) gekommen, so kann durch eine Beinachsenkorrektur oder –überkorrektur der meist einseitige Verschleiß gestoppt, bzw. der weitere Fortschritt vermindert werden. Diese Umstellung macht bis zu einem Alter von 50 bis 55 Jahren einen Sinn, danach ist die Kompensationsfähigkeit der Gelenke und des Knorpels erschöpft. Durch diese Operation kann bei schmerzbedingter Arthrose die Beschwerden gelindert oder im günstigsten Falle sogar beseitigt werden. Das wesentliche ist jedoch, dass durch diese Maßnahme, gerade beim jungen Erwachsenen, die Versorgung mit einer Gelenkprothese aufgeschoben oder sogar verhindert werden kann.

Besondere Schwerpunkte unserer Klinik sind Umstellungsoperationen am Schenkelhals, an der Hüftpfanne, am Kniegelenk und am Unterschenkel. Die Fixation erfolgt entweder intern mit Platten oder Nägeln oder extern mit äußeren Spannern (Fixateur externe), mit welchen vor allem komplexe Fehlstellungen gradgenau korrigiert werden können. Fixateure ermöglichen nicht nur die Beseitigung von Deformitäten, sondern auch die exakte Verlängerung von zu kurzen Armen oder Beinen. Welches Verfahren angewendet wird, wird individuell festgelegt, da jede Methode Systembedingt seine Vor- und Nachteile hat.